FÖRDERPROGRAMM Kunst.Klasse. 2013/2014

Förderprogramm für 3. bis 6. Klassen in zwei Bundesländern

Veröffentlicht am 09.07.2013

35 allgemein bildende Schulen in Baden-Württemberg (20) und Sachsen-Anhalt (15) erhalten im nächsten Schuljahr die Möglichkeit, ihren Schülern über den Regelunterricht hinaus Kunstprojekte anzubieten, um die künstlerischen Talente der Kinder zu entdecken und zu entfalten. Die Stiftung Ravensburger Verlag vergibt Preisgelder von insgesamt 83.000 Euro. Die bewilligten Förderbeträge liegen zwischen 890 und 3.000 Euro. Es hatten sich 33 Schulen in Baden-Württemberg und 23 in Sachsen-Anhalt beworben. Das Förderprogramm der Stiftung für 3. bis 6. Klassen aller öffentlichen und privaten Schularten wurde zum dritten Mal aufgelegt: dreimal in Baden-Württemberg, einmal je in Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen-Anhalt. Insgesamt ermöglichte die Stiftung 92 Kunstprojekte aufgrund von 273 Bewerbungen.

FÖRDERPROGRAMM Kunst.Klasse. 2013/2014

Förderprogramm für 3. bis 6. Klassen in zwei Bundesländern

Veröffentlicht am 09.07.2013

35 allgemein bildende Schulen in Baden-Württemberg (20) und Sachsen-Anhalt (15) erhalten im nächsten Schuljahr die Möglichkeit, ihren Schülern über den Regelunterricht hinaus Kunstprojekte anzubieten, um die künstlerischen Talente der Kinder zu entdecken und zu entfalten. Die Stiftung Ravensburger Verlag vergibt Preisgelder von insgesamt 83.000 Euro. Die bewilligten Förderbeträge liegen zwischen 890 und 3.000 Euro. Es hatten sich 33 Schulen in Baden-Württemberg und 23 in Sachsen-Anhalt beworben. Das Förderprogramm der Stiftung für 3. bis 6. Klassen aller öffentlichen und privaten Schularten wurde zum dritten Mal aufgelegt: dreimal in Baden-Württemberg, einmal je in Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen-Anhalt. Insgesamt ermöglichte die Stiftung 92 Kunstprojekte aufgrund von 273 Bewerbungen.

Ästhetische Bildungsangebote für 8- bis 12jährige Kinder

"Wir waren überrascht und erfreut, dass so viele Einsendungen eine hohe Qualität aufweisen", erklärte die Vorsitzende der beiden Jurys, Kunsterzieherin und Konrektorin Gudrun Teumer-Schwaderer. "Schulen verspüren offenbar ein Bedürfnis, ihre Außenbeziehungen zu erweitern. Häufig bezogen die Anträge die schulische Umgebung, die Natur, die kulturellen Angebote von Museen, die Künstler und Experten aus Kinderkunstschulen in ihre Anträge ein." Auch an ästhetischen Arbeitsformen waren die Bewerbungen außerordentlich variantenreich: Von der medialen Gestaltung, performativen Ansätzen, Trickfilmen bis zu den klassischen künstlerischen Ausdrucksformen wie Malerei, Skulptur, Zeichnung, plastisches Arbeiten und vielen Mischformen reichte die Palette.

Kinder dürfen ohne Leistungsdruck kreativ sein

"Künstlerisch-ästhetisches Lernen hat eine besondere Bedeutung für die individuelle Entwicklung von Kindern und für den Erwerb kultureller Bildung", erläutert die Vorsitzende der Stiftung Ravensburger Verlag, Dorothee Hess-Maier das Engagement der Stiftung. "Leider gibt es auf diesem Gebiet immer noch Defizite, weil in den meisten Schulen kognitive Inhalte im Vordergrund stehen. Nicht selten geht es sogar in den musischen und sportlichen Fächern nur noch um Leistung. Die Teilnahme an einem künstlerischen Projekt außerhalb des Pflichtunterrichts kann dazu beitragen, dass die Jungen und Mädchen ohne Leistungsdruck kreativ sein können. Es ist eine besondere Chance, und ich freue mich, dass Kunstlehrer sie wahrnehmen."

Dokumentation am Ende des Schuljahrs 2014

Die einzelnen Kunst-Projekte werden von den Schulen im neuen Schuljahr 2013/2014 realisiert. Bis zum Sommer 2014 werden sie die Projekte auch visuell dokumentieren und über den Verlauf berichten.

Folgende Schulen in Baden-Württemberg erhalten Projektmittel:

  • Grundschule Spielberg, Karlsbad
  • Einstein-Gymnasium, Kehl
  • Kasimir-Walchner-Schule, Pfullendorf
  • Goldwiesenschule, Leinfelden-Echterdingen
  • Römerschule Ganztagsschule, Rottweil
  • Albrecht-Dürer-Schule für Sehbehinderte, Mannheim
  • Förderschule St. Christina, Ravensburg
  • Talschule (Werkrealschule), Weingarten
  • Achtalschule Baienfurt, Baienfurt
  • Schwarzwald Grund- und Werkrealschule, Rheinstetten
  • Astrid-Lindgren-Schule, Offenburg
  • Hillerschule-Grundschule, Bietigheim-Bissingen
  • Rosensteinschule, Stuttgart
  • Oststadtschule Mannheim, Mannheim
  • Mali-Werkrealschule, Biberach
  • Elly-Heuss-Knapp-Realschule, Ludwigsburg
  • Bildungszentrum Meckenbeuren, Meckenbeuren
  • Schule Nendingen, Tuttlingen
  • Grundschule Unterjesingen, Tübingen
  • Bildungszentrum St. Konrad, Katholische Freie Realschule, Ravensburg

Folgende Schulen in Sachsen-Anhalt erhalten Projektmittel:

  • Förderschule für Sprachentwicklung "Albert Liebmann", Halle
  • Freie Schule Riesenklein, Halle
  • Saaleschule für (H)alle Integrierte Gesamtschule, Halle
  • Gymnasium Carolinum, Bernburg
  • Comeniusschule, Halle
  • Kooperative Gesamtschule "Wilhelm von Humboldt", Halle
  • Evangelische Grundschule Magdeburg, Magdeburg
  • Comeniusschule, Halle (zweites Projekt)
  • Fröbelschule – Förderschule, Halle
  • Giebichenstein Gymnasium "Thomas Müntzer", Halle
  • Grundschule Hanoier Straße, Halle
  • Freie Schule Anhalt, Köthen
  • Freie Schule Bildungsmanufaktur, Halle
  • Grundschule "Gotthold Ephraim Lessing", Halle
  • Grundschule Wolfen-Steinfurt, Bitterfeld-Wolfen

Die Jurys für Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt

Folgende Künstler, Kunstpädagogen und Kunsthistoriker beurteilen die Qualität der eingereichten Bewerbungen aus den Schulen:

Für beide Bundesländer:
  • Max Hollein
    (Direktor Städel Museum, Schirn Kunsthalle, Liebighaus Skulpturensammlung, Frankfurt am Main)
  • Irmela Maier
    (Freischaffende Bildhauerin in der Ateliergemeinschaft Wilhelmshöhe, Ettlingen)
  • Gudrun Teumer-Schwaderer
    (Kunsterzieherin und Konrektorin am bzp Bildungszentrum Parkschule Kressbronn, federführendes Jurymitglied)

Zusätzlich für Baden-Württemberg:
  • Ingrid Merkel
    (Leiterin der Landesakademie für Schulkunst, Schul- und Amateurtheater Schloss Rotenfels, Gaggenau)
  • Professor Dr. Martin Oswald
    (Professor für das Fach Kunst und seine Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten)
  • Hartmut Preuß
    (Kunsterzieher am Hölderlin-Gymnasium Stuttgart, Beauftragter des BDK-Fachverbandes für Kunstpädagogik e. V. Baden-Württemberg)

Zusätzlich für Sachsen-Anhalt:
  • Jens Antefuhr
    (Fachreferent im Kultusministerium Sachsen-Anhalt)
  • Stella Geppert
    (Künstlerin, Professorin für künstlerische Praxis, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle)
  • Matthias Rataiczyk
    (Freischaffender Maler, Grafiker, Kurator, Vorsitzender Kunstverein "Talstrasse" e. V., Halle an der Saale).

Ministerien und Fachverbände unterstützen das Förderprogramm

Das Kultusministerium Sachsen-Anhalt, das Kultusministerium Baden-Württemberg, das Landesinstitut für Schulentwicklung Stuttgart und der BDK-Fachverband für Kunstpädagogik e. V. in Baden-Württemberg unterstützen das Stiftungsprojekt Kunst.Klasse durch Veröffentlichungen in ihren Fachmedien.