FÖRDERPROGRAMM Werk.Klasse. 2018/2019

Förderprogramm für 3. bis 8. Klassen in Baden-Württemberg 2018/2019

Veröffentlicht am 26.06.2018

10 allgemein bildende Schulen in Mecklenburg-Vorpommern und 25 Schulen in Baden-Württemberg erhalten im nächsten Schuljahr die Möglichkeit, ihren Schülern während oder außerhalb des Regelunterrichts handwerkliche Projekte anzubieten, um ihr Interesse für handwerkliche Ausdrucksformen zu wecken, ihr Geschick dafür zu fördern und verborgene Talente zu entdecken. Die Stiftung Ravensburger Verlag vergibt Preisgelder von insgesamt 92.000 Euro.
Die Spanne der bewilligten Fördersummen reicht von 455 Euro bis 3.000 Euro. Es hatten sich 82 Schulen beworben, 59 in Baden-Württemberg, 23 in Mecklenburg-Vorpommern. Die Stiftung schrieb das Förderprogramm Werk.Klasse. zum zweiten Mal aus; die Pilotrunde in Baden-Württemberg war sehr erfolgreich verlaufen. Sie erweiterte damit ihr Förderprogramm Kunst.Klasse., das seit 2009 erfolgreich mit hoher Resonanz in mehreren Bundesländern läuft. Die Projekte Werk.Klasse. und Kunst.Klasse. werden im Jahreswechsel ausgeschrieben (www.werkklasse.de und www.kunstklasse.com).

"Kinder erhalten nur noch selten Möglichkeiten, in ihrer Freizeit oder im Schulalltag handwerkliche Tätigkeiten kennen zu lernen", begründet Stiftungsvorstand Johannes Hauenstein das Engagement. "Wo kann ein Kind noch die Freude am selbst gestalteten Werkstück erleben? Haptische Materialerfahrung und feinmotorische Schulung haben in der Schule kaum noch ihren Platz." Die Stiftung Ravensburger Verlag wolle mit dem Projekt Werk.Klasse. auch den Stellenwert handwerklicher Bildung stärken. Die Teilnahme an einem handwerklichen Projekt könne ebenso wie das Förderprogramm Kunst.Klasse. dazu beitragen, dass Kinder ohne Leistungsdruck kreativ sein können. "Wir freuen uns, dass Lehrer und Eltern das Angebot WerkKlasse als Chance betrachten und annehmen."

Dokumentation am Ende des Schuljahrs 2019

Die einzelnen Werk-Projekte werden von den Schulen im neuen Schuljahr 2018/2019 realisiert. Bis zum Sommer 2019 werden sie die Projekte auch visuell dokumentieren und über den Verlauf berichten. Wie für das Projekt Kunst.Klasse. würdigt die Stiftung Ravensburger Verlag die Ergebnisse dann mit einer Online-Ausstellung. Die Kultusministerien Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern unterstützen das Förderprogramm WerkKlasse durch Veröffentlichungen in ihren Medien und Informationen an die Schulen.

25 Schulen in Baden-Württemberg erhalten Projektmittel:

  • Waldschule Mannheim
  • Goldberg-Gymnasium Sindelfingen
  • Robert-Gerwig-Schule St. Georgen
  • Schillerschule Aalen (3 Projekte)
  • GWRS Ludwig-Dürr-Schule Friedrichshafen
  • Rosensteinschule Stuttgart
  • BBZ Stegen
  • Spitalhof Gemeinschaftsschule Ulm
  • Max-Eyth-Schule Stuttgart
  • Edith-Stein-Schule SBBZ Esent Dürmentingen-Heudorf
  • Schule St. Christina Ravensburg
  • Realschule Kisslegg
  • Kasimir-Walchner-Schule Pfullendorf
  • Schulgemeinschaft Argental Grundschule LaimnauTettnang
  • Grundschule Holzheim Göppingen
  • Grundschule Mundingen Emmendingen-Mundingen
  • Immanuel-Kant-Gymnasium Tuttlingen
  • Helene-Fernau-Horn-Schule Stuttgart
  • Lise-Meitner-Gymnasium Crailsheim
  • Tannenhagschule SBBZ Friedrichshafen
  • Friedrich-Glück-Schule Nürtingen
  • Paula-Fürst-Schule des JHW e. V. Freiburg
  • Max-Born-Gymnasium Backnang

10 Schulen in Mecklenburg-Vorpommern erhalten Projektmittel:

  • GS "An der Nebel" Güstrow
  • Regionale Schule mit Grundschule Hiddensee in Vitte
  • Grundschule Röbel
  • Albert-Schweitzer-Schule Schwerin
  • Regionale Schule Käthe Kollwitz Rehna
  • Regionale Schule "An der Prohner Wiek" Prohn
  • Schule an der Bleiche Ludwigslust
  • Sonnenblumenschule Franzburg
  • Evangelische Schule Peeneberg Anklam
  • Grundschule Schwalbennest Dierhagen

Die Jurys für das Projekt WerkKlasse:

Beide Jurys arbeiten unter der Schirmherrschaft des Künstlers Professor Stephan Balkenhol und unter Federführung der Kunsterzieherin und Konrektorin Gudrun Teumer-Schwaderer (bzp Bildungszentrum Parkschule Kressbronn).

Für Baden-Württemberg:
  • Renate Flagmeier
    (Leitende Kuratorin des Werkbund-Archiv – Museum der Dinge Berlin);
  • Prof. Dr. Markus Holzbach
    (Professor für Materialdesign am Fachbereich Design der Kunsthochschule HFG Offenbach);
  • Thomas Putze
    (Bildhauer und Performance-Künstler, Lehrender an der Freien Kunstakademie Nürtingen);
  • Ulrich Schwille
    (Freier Architekt in Reutlingen, Landesvorstandsmitglied der Architektenkammer Baden-Württemberg, Begleitung der Initiative "Architektur macht Schule");
  • Dr. Christiana Stahl
    (Regierungsschuldirektorin, Stuttgart).

Für Mecklenburg-Vorpommern:
  • Renate Flagmeier
    (Leitende Kuratorin des Werkbund-Archiv – Museum der Dinge Berlin);
  • Nikolaus Bois
    (Fachreferent im Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern);
  • Bernd Wöhlbrandt
    (Fortbildner und Autor, Werklehrer an der Bertolt Brecht Schule Wismar)